EcoTherm RSS


Innovation trifft auf Innovation

HighTech-Baustoffe werden bei der Johanna Solar Technology GmbH in Brandenburg produziert. Klar, dass auch auf dem 12.500 qm großen Flachdach der neu erbauten Produktionsstätte nur zukunftsweisende Dämmstoffe in Frage kamen.


Der beauftragte Dachdecker Uwe Dekker aus Wildeshausen brauchte einen Dämmstoff, der alle konstruktiven und brandschutzrechtlichen Voraussetzungen erfüllt – und der zudem kurzfristig lieferbar war.

Seine Wahl fiel auf das ECOTHERM® TOPLINE MG aus stabilem Polyurethan. Wo die Vorzüge dieses Materials liegen, wie sich die Arbeit mit ihm gestaltete, und wie zufrieden er und die Bauherren mit dem Ergebnis waren – darüber unterhielt sich Uwe Dekker mit dem EcoTherm Deutschland-Geschäftsführer Gerhard Sprock.

 


"Bei Lagerung und Transport ein Drittel des Volumens eingespart."

Sprock: Herr Dekker, die Wahl fiel nicht ganz automatisch auf EcoTherm, sondern nach ausgiebiger Recherche. Wie kam es dazu?

Dekker: Nun, bei den bekannten Lieferzeiten von Mineralwolle und dem Wunsch der Investoren, das Bauvorhaben sofort zu realisieren, musste eine Alternative gefunden werden. Was die Überlegungen zunächst erschwerte, war die Tatsache, dass die Planer bei der Brandklasse „ganz automatisch“ von der Voraussetzung A 1 ausgingen.

Sprock: Was sich dann als überflüssige Einschränkung erwies?

Dekker: Ja richtig, ich konnte die Planer und Brandsachverständigen zu ihrer eigenen Überraschung überzeugen, dass die Industriebaurichtlinie lediglich vorsieht, keine brandausbreitenden oder abtropfenden Stoffe zu verwenden, was bei PUR/PIR ja der Fall ist. In Verbindung mit einer Dampfsperre konnte die Brandlast auch mit EcoTherm, das ja B 2 hat, so gering gehalten werden, dass die DIN 18234-2 problemlos erfüllt werden konnte.

Sprock: Dann konnten Sie also kurzfristig loslegen. Wann haben Sie gemerkt, dass Sie auf den richtigen Dämmstoff gesetzt hatten?

Dekker: Eigentlich sofort, als die Logistik losging: Mit den EcoTherm Dämmplatten haben wir ja bei Lagerung und Transport schon ein Drittel an Volumen eingespart – das sind schon ein paar Züge bei dem Auftragsvolumen. Bei der Gewichtseinsparung bedeutet das: rund 230 Tonnen weniger als Mineralwolle.

Sprock: Was ja auch das Handling auf der Baustelle erleichtert ...

Dekker: Das kann man wohl sagen: Wenn man schon mit einem Kranhub 400 qm schafft – und dabei natürlich auch die Einsatzkosten minimiert – und jeder Mitarbeiter sich auf dem Dach, wo ja einige Meter zurückzulegen sind, gleich mehrere Quadratmeter unter den Arm klemmen kann, ohne sich zu quälen ...

 


„ ... ein perfektes Dach bei der Übergabe.“

Sprock: ... dann hat das ja auch wirtschaftliche Vorteile.

Dekker: Auf alle Fälle. Mit einem anderen Dämmstoff hätte ich bestimmt zwei Mann mehr benötigt. Zumal die Verlegung der stabilen Platten natürlich auch bestens von der Hand geht. Große Flächen konnten vorverlegt und fixiert werden, bevor am nächsten Tag die Abdichtung aus PVC-Folie darauf kam. Durch die Vlieskaschierung ist das auch bei Feuchtigkeit kein Problem.

Sprock: Kurze Frage zur Aufbauhöhe: Mit unserem Hochleistungsdämmstoff haben Sie ja nur 80 mm benötigt. Bringt das Vorteile?

Dekker: Optisch war das bei diesem Objekt nicht so entscheidend. Aber die Ersparnis aus der geringen Aufbauhöhe zieht sich ja wie ein goldener Faden durch das ganze Bauvorhaben: kürzere Schraubenlängen der Dachbefestigung, geringere Aufbauhöhen der Traufbohlen, Ortgangbohlen und Aufstockungen.

Sprock: War die hohe Stabilität der EcoTherm Dämmplatten bei dem Projekt von Vorteil?

Dekker: Ganz klar: ja. Angefangen beim Handling, besonders aber in Bezug auf die Begehbarkeit. Auch auf Flächen, über die immer wieder hergelaufen wurde – es gab keine „Trampelpfade“, auf denen sich ja später die gefürchteten Pfützen bilden. Das hat auch unsere Auftraggeber so begeistert: Dass die gesamte Fläche sauber und so herrlich glatt war. Kein Schmutz in den Nähten der Abdichtung, keine Teller beim Begehen sichtbar – ein perfektes Dach bei der Übergabe und weit darüber hinaus.