Sprock: Herr Dekker, die Wahl fiel nicht ganz automatisch auf EcoTherm, sondern nach ausgiebiger Recherche. Wie kam es dazu?
Dekker: Nun, bei den bekannten Lieferzeiten von Mineralwolle und dem Wunsch der Investoren, das Bauvorhaben sofort zu realisieren, musste eine Alternative gefunden werden. Was die Überlegungen zunächst erschwerte, war die Tatsache, dass die Planer bei der Brandklasse „ganz automatisch“ von der Voraussetzung A 1 ausgingen.
Sprock: Was sich dann als überflüssige Einschränkung erwies?
Dekker: Ja richtig, ich konnte die Planer und Brandsachverständigen zu ihrer eigenen Überraschung überzeugen, dass die Industriebaurichtlinie lediglich vorsieht, keine brandausbreitenden oder abtropfenden Stoffe zu verwenden, was bei PUR/PIR ja der Fall ist. In Verbindung mit einer Dampfsperre konnte die Brandlast auch mit EcoTherm, das ja B 2 hat, so gering gehalten werden, dass die DIN 18234-2 problemlos erfüllt werden konnte.
Sprock: Dann konnten Sie also kurzfristig loslegen. Wann haben Sie gemerkt, dass Sie auf den richtigen Dämmstoff gesetzt hatten?
Dekker: Eigentlich sofort, als die Logistik losging: Mit den EcoTherm Dämmplatten haben wir ja bei Lagerung und Transport schon ein Drittel an Volumen eingespart – das sind schon ein paar Züge bei dem Auftragsvolumen. Bei der Gewichtseinsparung bedeutet das: rund 230 Tonnen weniger als Mineralwolle.
Sprock: Was ja auch das Handling auf der Baustelle erleichtert ...
Dekker: Das kann man wohl sagen: Wenn man schon mit einem Kranhub 400 qm schafft – und dabei natürlich auch die Einsatzkosten minimiert – und jeder Mitarbeiter sich auf dem Dach, wo ja einige Meter zurückzulegen sind, gleich mehrere Quadratmeter unter den Arm klemmen kann, ohne sich zu quälen ...